Warum ich Waldkeim gegründet habe
Ich bin im Harz aufgewachsen. Der Wald war meine Kindheit – und ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie er stirbt.
Was einst dichter, lebendiger Mischwald war, ist heute vielerorts eine Landschaft aus grauen Fichtenskeletten. Borkenkäfer, jahrelange Dürren und der Klimawandel haben dem Harz schwer zugesetzt. Das ist keine abstrakte Statistik für mich – es ist die Realität vor meiner Haustür.
Ich wollte etwas dagegen tun. Also schaute ich mich um. Bei den großen Organisationen. Bei Greenpeace, NABU, bei Spendenaufrufen und Kampagnen. Und ich merkte: Ich konnte nicht erkennen, was mein Beitrag wirklich bewirkt. Kein konkretes Ergebnis. Kein greifbarer Beweis. Nur Versprechen.
Ich wollte nicht einfach Geld überweisen und hoffen, dass irgendetwas passiert. Ich wollte wissen: Welcher Baum wurde gepflanzt? Wo? Wann? Wer hat es bestätigt?
– Thomas, Gründer WaldkeimAlso habe ich Waldkeim selbst aufgebaut. Ein Modell, das auf Vertrauen durch Beweis setzt – nicht auf Vertrauen durch Versprechen. Jeder Euro, der an unsere Kooperationspartner weitergeleitet wird, ist mit einem Transaktionsbeleg dokumentiert. Öffentlich. Einsehbar. Nachprüfbar.
Waldkeim ist kein passives Spendenmodell. Es ist eine aktive Teilhabe: Du erhältst saisonale Pakete mit heimischen Samen, Vogelfutter und Naturschutzprodukten – und du weißt gleichzeitig genau, was mit deinem Beitrag im Harz passiert. Du siehst was du tust. Du fühlst was du tust. Du weißt wohin dein Geld fließt.
Das ist Waldkeim. Echt. Greifbar. Transparent.